[ in tempus praesens ]

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"down - gelockert" Softopening: 
Donnerstag, 6. Mai 2021, 15.00 - 19.00 Uhr

Walter Weer ist persönlich in der  Ausstellung
Videorundgang W. Weer & S. Aigner (Chefredakteurin Parnass)
 Dauer der Ausstellung:  8. April - 22. Mai 2021 
Reprint aus PARNASS 01/21 /

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"Holz, Papier, Karton und Textfragmente prägen die aktuellen Arbeiten,
die Walter Weer in der Galerie Ulrike Hrobsky zeigt.
"
[Silvie Aigner, Chefredaktion ] 
 
Das Papier als Medium stand von Beginn an im Mittelpunkt von Walter Weers künstlerischem Werk. Konsequent entwickelte er einen singulären Zugang zum Material Papier und Karton. Ein Weg, der die Malerei nie ganz ausschloss, sie jedoch in den Dienst der Objekte stellte. Das Papier ist dabei nicht nur Träger der Farbe, sondern vor allem das plastische Gestaltungsmittel für den Künstler. Die leichte Verformbarkeit der Materialien bietet Walter Weer eine Fülle von Möglichkeiten, die er immer wieder aufs Neue auslotet. Dass heute das Arbeiten mit vorhandenen Materialien wie Zeitungspapier oder Verpackungskartons auch das Thema Recycling sowie unseren Umgang mit Ressourcen anspricht, ist evident – für Walter Weer jedoch seit jeher Teil seines Denkens und Tuns. In den aktuellen Arbeiten verwendet er erneut Textsequenzen und schließt damit an Werke wie „Sokrates“ von 2017 an. Auch formal, denn das schmale Holzdreieck, das einen Rahmen für Weers Rollen- und Schachtelelemente bildet, kommt auch in den neuen Arbeiten wieder vor. Neben philosophischen Texten sind es jedoch auch Satz- und Wortsplitter, der täglichen Zeitungslektüre entnommen, die eine Ausgangsbasis bilden. „In Tempus Praesens“ lautet der Titel eines der großen Wandobjekte wie auch der Ausstellung. Ein Leitthema, das einige seiner neuen Arbeiten prägt und als Textsplitter oder Satzfragment zu lesen ist, wie „Earth’s Enemy is Human“ oder „Lives Matter“. Weer nimmt den Betrachter auf diese Weise mit in seine Gedankenschleifen und setzt die Buchstaben und Worte auch gekonnt als grafische Elemente ein. „Ich nehme oft Sätze, die gerade auftauchen, die mir auffallen als Impuls. Doch möchte ich diese nicht allzu sehr in den Vordergrund spielen, es erfordert schon eine Bereitschaft des Betrachters, sich auf die Arbeit einzulassen, die Form und auch den thematischen Bezug zu erkennen.“ Dabei geht es ihm nicht allein um das allgegenwärtige Thema der Pandemie, sondern um „viele Themen, Gefühle, Gedanken, die uns bedrängen“. Nach wie vor spielen die Parameter Konstruktion und Dekonstruktion eine Rolle im Werk des Künstlers. Höhlte er zuvor Kartons aus, um nur noch die Fragmente und die Schnüre, die das Paket zusammenhielten, stehen zu lassen, so überwiegt aktuell mehr die Konstruktion – vor allem in den größeren Wandarbeiten aus bemalten Kartonleisten, die er auf eine Unterkonstruktion aus Holz schichtet. Doch nach wie vor ist es diese Spannung zwischen Fragilität und fester Form, die Walter Weers Arbeiten prägt und dadurch interessant macht. Erneut gehen Malerei und Skulptur eine Symbiose ein – und wie zumeist dominiert der Kontrast von Schwarz und Weiß und allen Tönen dazwischen. Wichtig ist dem Künstler, dass durch die Farbe auch eine gewisse Verfremdung des Materials erreicht wird. Auch wenn seine Arbeiten konstruktiv sind, präzise mit geometrischen Formen spielen, so bleibt stets auch das Prozesshafte, das nicht so Perfekte, Teil des Objekts – und auch seiner Malerei.
Diese – viel zu selten gezeigten Werkblöcke – sind mehr als nur Fingerübungen oder Vorstufen zu seinen Objekten. In großer Unmittelbarkeit und mit Variantenreichtum malt Walter Weer auf den verschiedensten Bildträgern, bindet grafische Elemente ein, übermalt Vorhandenes und collagiert weitere Materialien, um eine strukturierte Oberfläche zu erhalten: informell und mit großer gestischer Spontaneität und Sicherheit. Malerei zwischen trashiger Wirkung und penibler, konstruktiver Arbeitsweise, die Weers sensiblen Umgang mit dem Material und sein Interesse an den differenzierten Oberflächenstrukturen dokumentiert. – Wahre Schätze, die sich in seinem Grafikkasten im Atelier auftun und auch Teil der Ausstellung in der Galerie Ulrike Hrobsky sein werden.
  [ Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von PARNASS Verlag Ges. m. b. H.]
 
Katalog zur Ausstellung [ in tempus präsens ] /

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Im Katalog zur Ausstellung finden Sie eine Auswahl der ausgestellten Werke des Künstlers auf 24 Seiten, samt den Werkpreisen (inkl. MWSt., exkl. Transport).
 
 
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* Teilansicht aus „Verschlossene Tür“, 2020, Holz-Karton-Papier-bemalt, 110 x 72 x 11 cm
Foto©: Annemarie Weninger

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Videorundgang zur aktuellen Ausstellung /

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Rundgang & Einführung zur aktuellen Ausstellung
 
In diesem Trailer zeigen wir Ausschnitte aus der Ausstellung. Einzelne Werke werden von Frau Dr. Silvie Aigner (Chefredakteurin PARNASS) anstelle einer Eröffnungsrede vorgestellt und kommentiert.  
 
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Einführungstext zur Ausstellung /

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„In Tempus Praesens“ lautet nicht nur der Titel eines der großen Wandobjekte in dieser Ausstellung, sondern das Gesamtprojekt an sich. Es ist somit Leitthema, welches einige seiner neuen Arbeiten prägt und in Form von Textsplittern oder Satzfragmenten, auf diesen angebracht, zu lesen ist; bspw. „Earth´s Enemy is Human“ oder „Lives Matter“.
 
[ Walter Weer nimmt den Betrachter auf diese Weise mit in seine Gedankenschleifen und setzt die Buchstaben und Worte auch gekonnt als grafische Elemente ein. „Ich nehme oft Sätze, die gerade auftauchen, die mir auffallen als Impuls. Doch möchte ich diese nicht allzu sehr in den Vordergrund spielen, es erfordert schon eine gewisse Bereitschaft des Betrachters, sich auf die Arbeiten einzulassen, um über die Form und auch den thematischen Bezug zu erkennen.“ - Zitat: S. Aigner ©PARNASS ]

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Eröffnung erster Bauabschnitt - 15.09.20

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Eine Halle der Kunst mitten in der Natur, getragen von über 100 individuell gestalteten Säulen, geschaffen von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt: die Verwirklichung dieser Idee verfolgt der Künstler Bernd Zimmer seit fast 30 Jahren.
Eine der Säulen wurde von Achim FREYER geschaffen
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