"INTEGRAZIONE"

Achim Freyer führte im Interview zu dieser Ausstellung sehr zutreffend aus:
Jeder Malvorgang ist eine Überraschung. „Ich zerstöre was ich weiß und male was sich findet“.
Ein Selbstbildnis ist Weltbild, ein Seinsporträt der Welt.  
 
[ Unsere Städte - gleich, die gleichen Unternehmen, das gleiche kulturelle Geschehen, reicher in sich, hatten sie aber früher einen zentralen unverwechselbaren Kern. Mit dem neuen Reichtum, dem heutigen Dasein wieder zu einem Kern zu finden, ist Anliegen der „Integrationen“. Den Anderen finden, der sich vor und im Bild befindet; sozial und lebenswichtig - ohne Kunst können wir nicht sein, Kunst - unser Erkenntnisforum, unsere Erkenntnisebene - der provozierte Zufall wird zum neuen integrierenden Ergebnis und Thema.Fremdes nicht abstoßen, danken; denn Fremdes ist Neues und wird sein.
In dieser Übereinkunft haben wir die Chance in Ehrfurcht und Respekt zu überleben.  - A. Freyer

Ausstellungseröffnung: 30. September 2020  

Am 30. September 2020 - jeweils um 18:00 und um 19:30
wird Achim FREYER zu seinen neuen Werken sprechen;
die Einführung wird gemeinsam mit Ulrike JAKOB erfolgen.  
 

Dauer der Ausstellung: 1. Oktober - 7. November 2020

Achim FREYER in der STOA169 /

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Eröffnung erster Bauabschnitt - 15.09.20

STOA169 Eröffnung:
15. September 2020

MEHR ALS 100 KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER ALLER KONTINENTE GESTALTEN SÄULEN FÜR DIE STOA169

Eine Halle der Kunst mitten in der Natur, getragen von über 100 individuell gestalteten Säulen, geschaffen von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt: die Verwirklichung dieser Idee verfolgt der Künstler Bernd Zimmer seit fast 30 Jahren.

Eine der Säulen wurde von Achim FREYER geschaffen
( mehr durch Klick auf das Bild ...)

( Angaben courtsey: © Bernd Zimmer; STOA169 STIFTUNG - KIRCHPLATZ 2, D–82398 POLLING )
Armin GÖHRINGER in Ravensburg

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ohne Titel, 2017, Holz gesägt-gefärbt, 73x53x4 cm

Ausstellung „fragil – stabil“

Durch die virtuelle Ausstellung führt sie der Stuttgarter Kunsthistoriker und Geschäftsführer des Künstlerbundes Baden-Württemberg Clemens Ottnad M.A.

Armin Göhringer knüpft mit seinem Schaffen an die Tradition der Holzbildhauerkunst der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts an und überführt den Baumstamm – sein Ausgangsmaterial – in eine neue Existenz. Holz lässt sich schlagen, schneiden, schleifen, bohren, bemalen, ölen, mit Feuer bearbeiten, verbrennen usw.. Und ungeschützt ist es in der Natur dem allmählichen Verfall preisgegeben. In der Arbeit mit dem Baumstamm manifestiert sich daher ein besonderes Naturverständnis.
Göhringers Formensprache ist abstrakt. Aus dem kompakten Holzstamm schneidet er mit der Kettensäge Kuben, Blöcke, Quader, Stangen, Gitter und netzartige Strukturen aus. Neben seiner charakteristischen Bearbeitung, die er als „Kreuzschichtung“ bezeichnet, einer in zwei Ausrichtungen angebrachten gitterförmigen Rasterung durch waagerechte und senkrechte Schnitte, sind in den letzten Jahren zunehmend Arbeiten entstanden, in denen er der monolithischen Form des Holzes wieder näher gekommen ist.

Video abrufbar unter: 
https://www.kreissparkasse-ravensburg.de/de/home/ihre-sparkasse/termine-und-events/ausstellungen.html  

das war der 5. Roter Kunstsalon /

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5. Roter Kunstsalon 

Josef Bücheler, Tone Fink, Angela Flaig, Walter Kölbl, Martina Tscherni -
fanden im altehrwürdigen Fuggerschlösschen, trotz Covid-19 bedingter Einschränkungen
großen  Zuspruch !

Anders als herkömmliche Kunstmessen, erhebt  der Rote Kunstsalon, ähnlich wie die öffentlichen oder privaten Zusammenkünfte und Werkschauen seit dem 17. Jahrhundert den Anspruch, einen Querschnitt durch aktuelle Tendenzen der Kunstwelt zu präsentieren und eine Plattform für den informellen Austausch zu bieten.

Details:  Museum Villa Rot / Schlossweg 2, 88483 Burgrieden – Rot
Nadja HLAVKA in Gut Gasteil

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Hlavka: Neue Wege

Ausstellung vom 29. Aug. 2020 bis 01. Nov. 2020

Einer schnelllebigen Gesellschaft setzt Nadja Hlavka bewusste Langsamkeit und Achtsamkeit entgegen: Im Prozess ihrer Malerei ebenso wie in der Themenauswahl und der Farbgebung. Sie gibt den Randgebieten, den scheinbaren Nebensächlichkeiten in ihren vielschichtig gemalten Bildern Raum. In Flusslandschaften oder auch Ausschnitten des Himmels in Schattierungen von Grün und Blau, mit sparsam eingesetzten Lichtreflexen und Schatten in Grau und mit zart darüber gelegten durchaus pastosen Farblinien lenkt sie die Aufmerksamkeit auf die Details. Ihre Bilder sind Neuordnungen aus ihren Erinnerungen, die sie sich vorort in der Natur holt.

Bilddarstellung rechts: N. Hlavka, Neue Wege, 2017, Öl auf Leinwand, 100x100 cm 

[© Gut Gasteil ]