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"Ein-blicke|-schnitte|-risse"
| Marie-France Goerens | Herbert Golser | Elke Halbmayer |
Dauer: Verlängerung! bis zum 25.6.2026
Öffnungszeiten: Do. und Fr. 17 – 20 Uhr
Künstlergespräch: Mittwoch, 17.6.2026 ab 17 Uhr
Beim [Künstlergespräch] diskutieren wir die Werke gemeinsam mit den Künstler*innen im
Projektraum der Galerie Hrobsky im Rahmen der Reihe [Bild.er.lesen] !
Die Ausstellung ist Teil der Frühjahrsveranstaltung „Grundstein – 1/2026“.
Während des [Artists’ Talk] diskutieren wir die Werke mit den Künstler*innen im Projektraum der Galerie Hrobsky im Rahmen des [Bild.er.lesen]-Formats. Mit diesem [Bild.er.lesen]-Format möchten wir Antworten auf gängige und häufig gestellte Fragen geben, wie zum Beispiel:
WAS möchte der Künstler mit diesem Werk vermitteln und WAS war die Motivation dahinter?
WARUM wird gerade diese Technik verwendet, und WIE wird dieses Material eingesetzt? Und so weiter.
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Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis steht der Prozess: Formen entstehen nicht aus einer vorgegebenen Idee, sondern entwickeln sich aus direkten Handlungen im Material. Daraus ergeben sich Arbeitsprozesse, die – als Abwandlung des Prinzips „Form folgt Funktion“ – als „Form folgt Handlung“ beschrieben werden können. So dient ein erstes kleines Modell (meist aus Papier) als Ausgangspunkt und Leitfaden für das Objekt, das sich daraus entwickelt. Ein zentrales Element in ihren Arbeiten ist das Fragment – kein Bruchstück, sondern vielmehr ein Grundelement einer offenen Struktur.
In dieser Ausstellung konzentrieren wir uns vor allem auf Werke aus den beiden Serien:
La symphonie des éclairs
Petite déchirure bleue, sauge, champagne, taupe
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Der Künstler Herbert Golser ist ein zeitgenössischer Vertreter einer bildhauerischen Tradition, die die Bildhauerei als Entwicklung neuer Formen des künstlerischen und persönlichen Ausdrucks sowie als Prozess der Arbeit mit Materialien versteht.
Golsers Skulpturen und plastische Arbeiten sind – im besten Sinne des Wortes – faszinierend. Sie bestechen durch ein gelungenes Zusammenspiel von konzeptioneller Form und bildhauerischer Technik, das dem Material oft neue Eigenschaften mit überraschenden Effekten zu entlocken scheint und den Betrachter einlädt, die Erfahrungen des Künstlers und die Prozesse seiner Arbeit zu entdecken.
[Dr. Martin Hochleitner, Katalog „formwandeln“]
Dank seiner umfassenden Kenntnisse über Holz ist er in der Lage, den eigentlichen künstlerischen Prozess der Umwandlung des Materials in seine skulpturale Form mithilfe technischer Methoden als entscheidende Grundlage für sein kreatives Schaffen umzusetzen.
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Ihr Verständnis für die Wandelbarkeit des Weges durch die Zeit ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeitsweise. Dies drückt sich in intensiver Form in der Entstehung ihrer Tonobjekte aus, die als fortlaufender, offener Prozess konzipiert sind. Er dient als Maßstab für die Transformation der Erinnerung im gegenwärtigen Moment.
Umgekehrt wird in der Zeichnungsserie „Tenderlines“ der vorgefasste Verlauf der Farben – der letztlich nicht unbedingt dem beabsichtigten Farbfluss in ihren Arbeiten auf Papier folgt – für den Betrachter anhand ihrer exemplarischen Werke der letzten zehn Jahre wahrnehmbar.
In der vorliegenden Ausstellung konzentrieren wir uns vor allem auf Werke aus den beiden Serien:
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